reformiert.info vom 19. November 2015: «Eine Frage der Interpretation»

Die Islamwissenschaftlerin Dr. h.c. Rifa’at Lenzin, Dozentin am Zürcher Lehrhaus und Präsidentin der Iras Cotis, nimmt Stellung zur theologischen Sicht auf Koranstellen, die sich auf Gewalt beziehen.
Im Artikel wird auch die Stellungnahme des VIOZ Präsidenten aufgegriffen, die vor wenigen Tagen im Tagesanzeiger publiziert wurde.

“Mahmoud El Guindi, der Präsident der Zürcher Muslime, sagte gegenüber dem Tagesanzeiger, man müsse die Koranstellen, die zu Gewalt gegen Ungläubige aufrufen, im geschichtlichen Zusammenhang sehen. […]

«In den Schriften finden Sie alles und man kann immer Stellen aus dem Zusammenhang reissen», betont Rifa’at Lenzin.

Die Islamwissenschaftlerin ist Dozentin am Zürcher Lehrhaus und Präsidentin der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft Iras Cotis. Sie vertritt den gleichen Ansatz wie El Guindi. […] Dass man den Koran im historischen Kontext auslegt, sei keine neue Erkenntnis, sagt Rifa’at Lenzin. Die islamischen Gelehrten hätten das bereits lange vor dem Westen praktiziert.”

VIOZ ist Mitglied und im Vorstand der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz (Iras Cotis) und unterstützt deren interreligiöse Arbeit auf nationaler Ebene.

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(Quelle: reformiert.info, 19.11.2015)