Statuten

Artikel 1: Name und Sitz

1.1 Unter dem Namen “Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich“ (VIOZ) besteht mit Sitz in Zürich ein Verein als Dachorganisation der verschiedenen Islamischen Organisationen und Gemeinschaften im Kanton Zürich im Sinne von ZGB Art. 60-79.

1.2 Die Dauer des Vereins ist unbeschränkt. Der Verein kann im Handelsregister eingetragen sein.

1.3 Die VIOZ verfolgt weder Erwerbs- noch Selbsthilfezwecke.

Artikel 2: Zweck

Die VIOZ setzt sich die Vernetzung und Koordination islamischer Gemeinschaften und Organisationen im Kanton Zürich zum Ziel. Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit mit islamischen Dachorganisationen in der Schweiz möglich, welche die Ziele und Zwecke der VIOZ teilen.

Die VIOZ setzt sich für Anliegen der Musliminnen und Muslime im Kanton Zürich im Geiste des gesellschaftlichen Konsenses ein. Die VIOZ unterstützt ihre Mitgliedsorganisationen in ihren gesamtgesellschaftlich relevanten und allgemeinnützigen Tätigkeitsbereichen.

Dafür realisiert die VIOZ in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsorganisationen und weiteren Organisationen wie staatlichen und nicht-staatlichen Stellen, Non-Profit Organisationen, religiösen Institutionen usw., gemeinnützige und integrationsfördernde Projekte. Sie koordiniert den Austausch ihrer Mitglieder und vermittelt die Bedürfnisse und Anliegen der muslimischen Bevölkerung über ihre Organisationen an die kantonalen und lokalen Behörden.

Die VIOZ setzt sich für einen offenen Dialog ein und trägt aktiv zum sozialen und religiösen Frieden bei. Sie fördert den interreligiösen Dialog im Kanton Zürich und steht im stetigen Kontakt mit staatlichen, religiösen und gesellschaftlichen Institutionen.

Die VIOZ strebt die Anerkennung und Teilhabe von Musliminnen und Muslimen im Kanton Zürich an.  

 

Artikel 3: Aktivitäten

Die VIOZ realisiert in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsorganisationen und weiteren Organisationen wie staatlichen und nicht-staatlichen Stellen, Non-Profit Organisationen, religiösen Institutionen usw., gemeinnützige und integrationsfördernde Projekte.

Die VIOZ fungiert als Vernetzungs- und Koordinationsstelle ihrer Mitglieder und verbindet Behörden und weitere öffentliche und religiöse Institutionen sowie die interessierte Öffentlichkeit mit den Musliminnen und Muslimen und ihren Organisationen im Kanton Zürich. Durch ihre Mitgliedschaft in verschiedenen Organisationen und Gremien, setzt sich die VIOZ für einen offenen Dialog ein und trägt aktiv zum sozialen und religiösen Frieden bei.

Das Angebot der VIOZ richtet sich an sämtliche Interessierte Personen.

Artikel 4: Vermögen

4.1 Die Einkünfte der VIOZ setzen sich wie folgt zusammen:

  • Unterstützung durch öffentliche oder nichtöffentliche Institutionen
  • Geschenke und Zuwendungen.
  • Einkommen aus den verschiedenen Aktivitäten von VIOZ.
  • Anderen gesetzlich erlaubten Einkünften.
  • Mitgliederbeiträge.

4.2 Das Vermögen wird ausschliesslich und unwiderruflich für gemeinnützige Zwecke verwendet.

 

Artikel 5: Ausrichtung von Vereinsleistungen

5.1 Im Rahmen des Vereinszweckes steht die Ausrichtung von Vereinsleistungen im freien Ermessen des Vereinsvorstands.

5.2 Zur Erfüllung des Vereinszwecks steht dem Vereinsvorstand das Vereinsvermögen zur Verfügung. Der Vorstand kann dazu selbständig über einen anlässlich der Vereinsversammlung bestimmten maximalen einmaligen Betrag resp. bei sich wiederholenden Ausgaben über einem maximalen Betrag pro Jahr und Projekt entscheiden. Höhere Ausgaben benötigen zwingend der Genehmigung durch die Vereinsversammlung.

 

Artikel 6: Mitgliedschaft

6.1 Die Mitgliedschaft können Gemeinschaften[1])

6.2 Wer der VIOZ beitreten will, hat eine schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand zu richten. Nach der provisorischen Aufnahme durch den Vorstand entscheidet die Vereinsversammlung an deren nächsten Sitzung abschliessend über die definitive Aufnahme oder die Aufnahmeablehnung.

6.3 Zusammen mit dem Antrag auf Mitgliedschaft ernennt die Gemeinschaft zwei Vertreter. Eine Mitgliedsorganisation hat jederzeit das Recht, die von ihr gewählten Vertreter abzuberufen und Nachfolger zu nominieren.

6.4 Von einer Mitgliedsorganisation nominierte Vertreter müssen durch den Vorstand vor einer Vereinsversammlung akkreditiert werden.[2])

6.5 Der Austritt ist jederzeit unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten zulässig. Mit dem vollzogenen Austritt entfallen auch Mitgliedsbeiträge.

6.6 Eine Mitgliedsorganisation kann, wenn sie den Interessen des Vereins schwerwiegend zuwiderhandelt, nach vorheriger Mahnung durch einen eingeschriebenen Brief jederzeit auf Antrag des Vorstandes ausgeschlossen werden, wobei die Bezahlung des Vereinsbeitrages ab Datum des Ausschlusses entfällt. Mitgliedsorganisationen, die austreten oder ausgeschlossen werden, haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

Artikel 7: Organe

7.1 Die Organe der VIOZ sind:

  • Vereinsversammlung
  • Vorstand
  • Revisionsstelle

 

Artikel 8: Vereinsversammlung

8.1 Die Vereinsversammlung ist das oberste Organ der VIOZ. Sie wird vom Vorstand von sich aus oder auf Verlangen von 2/3 der Mitgliedsorganisationen mindestens 1 Monat vor dem Termin einberufen.

8.2 Ordentliche Vereinsversammlungen finden jedes Jahr statt. Termin: zweitletzter Sonntag im März.[3]

8.3 In der Vereinsversammlung ist jede Mitgliedsorganisation durch ein oder zwei dafür ernannte Delegierte mit zusammen je einemStimmrecht pro Mitgliedsorganisation vertreten.

8.4 Die Vereinsversammlung wählt an ihrer Jahresversammlung die übrigen Organe der VIOZ, genehmigt Jahresbericht, Jahresrechnung, Budget und entscheidet über weitere Geschäfte, die ihr vom Vorstand oder aus ihrer Mitte vorgelegt werden.

Sie beschliesst grundsätzlich mit einfachem Mehr[1] der anwesenden VIOZ Mitglieder. Bei Statutenänderungen, die den Zweck oder die Auflösung der VIOZ zum Inhalt haben, ist eine Zweidrittelmehrheit der an der Vereinsversammlung anwesenden VIOZ Mitglieder notwendig. Besteht bei einer Abstimmung Stimmgleichheit, so zählt die Stimme des Vorsitzenden doppelt.

8.5 Anträge von VIOZ Mitgliedern an die Vereinsversammlung sind dem Vorstand spätestens 30 Tage vor dem Termin der Vereinsversammlung einzureichen. Die Traktanden sowie die Anträge von Vorstand und Mitgliedsorganisationen, werden den Mitgliedsorganisationen 14 Tage vor der Vereinsversammlung mitgeteilt.

8.6 Über die Verhandlungen und Beschlüsse ist Protokoll zu führen, das spätestens 14 Tage vor einer neu einberufenen Versammlung am Sitze der VIOZ aufliegt und den Mitgliedsorganisationen zugesandt wird. Protokoll- und Verhandlungssprache sind Deutsch.

8.7 Ort und Datum werden durch den Präsidenten bestimmt und rechtzeitig den Mitgliedern bekannt gegeben. Dabei werden folgende Traktanden regelmässig behandelt:

  • Vertretung der VIOZ nach aussen obliegt dem Präsidenten soweit dies nicht anderen Bestimmungen dieser Statuten widerspricht.
  • Kontrolle der Tätigkeiten der VIOZ
  • Überprüfung des geplanten Tätigkeitsprogramms betreffend Vereinbarkeit mit dem Zwecken der VIOZ. Die Vereinsversammlung ist berechtigt, bezüglich des Tätigkeitsprogramms Änderungen oder Korrekturen anzuordnen.
  • Wahl des Vorstandes und Revisoren (nur alle 4 Jahre).
  • Die Vereinsversammlung berät und beschliesst im Rahmen der Statuten über die für die geplanten Tätigkeiten notwendigen personellen und materiellen Mittel.

8.8 Die Vereinsversammlung beauftragt jeweils zwei Protokollführer mit der Protokollführung und der Ausarbeitung einer Protokollzusammenfassung. Die Protokolle sind durch den Vorsitzenden und die Protokollführer zu unterzeichnen.

8.9 Die Vereinsversammlung ist dann beschlussfähig, wenn die Mehrheit der stimmberechtigten Mitgliedsorganisationen anwesend ist. Stimmberechtigt sind Mitgliedsorganisationen, die ihre Mitgliedsbeiträge bezahlt haben oder von der Bezahlung der Mitgliedsbeiträge befreit sind.

8.10 Für den Fall, dass die Beschlussfähigkeit gemäss Paragraph 8.9 nicht zustande kommt, ist für einen anderen Termin einzuladen. Die Vereinsversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitgliedsorganisationen beschlussfähig. Der Ersatztermin kann schon zusammen mit der ersten Einladung festgesetzt werden.

8.11 Ein abwesendes Vereinsversammlungsmitglied kann sich durch eine andere Mitgliedsorganisation vertreten lassen. Jede Vertretung benötigt eine schriftliche Bestätigung zuhanden der Vereinsversammlung.

8.12 Die Vereinsversammlung kann auch Zirkularbeschlüsse fassen. Solche Zirkularbeschlüsse bedürfen der Einstimmigkeit.

8.13 Die Mitglieder der Vereinsversammlung arbeiten unentgeltlich.

Artikel 9: Vorstand

9.1 Der Vorstand besteht aus 7-11 Personen, die von der Vereinsversammlung aus der Reihe der zur Zeit der Wahl aktiven Delegierten der Mitgliedsorganisationen gewählt werden. Der Vorstand kann sich selbst konstituieren.

9.2 Durch die Vereinsversammlung finden alle 4 Jahre Gesamterneuerungswahlen für den Vorstand statt. Im Wahljahr wird jeweils die Anzahl der Vorstandsmitglieder bestimmt.

9.3 Wahlen finden durch geheimeAbstimmung statt.

9.4 Mitgliedsorganisationen dürfen auch ihre(n) eigene(n) Delegierten wählen.

9.5 Die Vorstandsmitglieder dürfen maximal vier Perioden hintereinander gewählt werden.

9.6 Kollegial und Kommissionenprinzip 

– Der Vorstand entscheidet als Kollegium.

– Für die Vorbereitung und den Vollzug können die Geschäfte des Vorstandes nach Kommissionen auf die einzelnen Mitglieder verteilt werden.

– Den Kommissionen oder ihnen unterstellten Verwaltungseinheiten können Geschäfte zur selbständigen Erledigung übertragen werden.

9.7 Für eine rationelle Arbeitsabwicklung hat der Vorstand ein für sich geltendes Pflichtenheft mit Kompetenzabgrenzungen zu erstellen und der Vereinsversammlung zur Annahme vorzulegen. Es ist den Aufgaben entsprechend periodisch zu überprüfen.

9.8 Während der Amtsdauer ausscheidende Mitglieder können jeweils von den betreffenden Mitglied-Organisationen ersetzt werden, bedürfen aber der Bestätigung durch die nächste Vereinsversammlung.

9.9 Beschlüsse werden in den Gremien mit der Mehrheit der Anwesenden entschieden, bei Stimmengleichheit hat der Präsident eine zweite Stimme. Der Gesamtvorstand regelt die Vertretung des Vereins inkl. Unterschriftsberechtigungen, soweit dafür nicht nach Gesetz oder Statuten die Vereinsversammlung zuständig ist.

9.10 Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Aufgaben andere Personen, permanente Kommissionen oder gar eine Geschäftsführung einzusetzen, denen auch teilweise Nichtmitglieder oder Fachexperten angehören können. Für deren Arbeit sind separate Aufgaben beschrieben oder Reglemente zu verfassen. Diese beauftragten Personen oder Kommissionen sind gegenüber dem Vorstand rechenschaftspflichtig, der laufend, spätestens aber in seinem Jahresbericht über deren Tätigkeiten informiert.

9.11 Jedes Mitglied des Vorstandes beherrscht die deutsche Sprache.

9.12 Sollte die Zahl der durch die Vereinsversammlung gewählten Vorstandsmitglieder unter vier sinken, muss innert drei Monaten eine Vereinsversammlung stattfinden.

9.13 Auf Verlangen von 2/3 aller eingetragenen Mitgliedsorganisationen kann ein bestehendes Vorstandsmitglied an der nächsten Vereinsversammlung abgewählt werden.

9.14 Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

– Durchführung der durch die Vereinsversammlung gefassten Beschlüsse
– Kontrolle der Tätigkeiten der VIOZ
– Beharrliche Verfolgung der Zwecke der VIOZ.
– Er trägt die Verantwortung für das Vermögen der VIOZ. Er hat die Kompetenz, die von der Vereinsversammlung bewilligten und zur Führung und Verwaltung benötigten Gelder auszugeben. Über die Einnahmen und Ausgaben wird genau Buch geführt und am Jahresende eine Bilanz erstellt.
– Er ernennt die zur Durchführung der Aktivitäten notwendigen Personen wie:

    • Berater
    • Theologisch ausgebildetes Fachpersonal

– Sekretariatspersonal usw. und bestimmt deren Entlohnung.
– Er vertritt die Interessen der VIOZ nach aussen. Vorstandsmitglieder haben Kollektivunterschrift zu Zweien, wobei einer dieser Unterschriften entweder vom Präsidenten oder vom Vizepräsidenten sein muss.

9.15 Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Präsidenten oder auf Wunsch von mindestens zwei Mitgliedern.

9.16 Beschlüsse des Vorstandes können auch auf schriftlichem oder telefonischem Weg erfasst werden. Solche Beschlüsse bedürfen der Einstimmigkeit. Sie werden ebenfalls protokolliert.

9.17 Der Vorstand sowie allfällige Kommissionen führen ein Protokoll.

9.18 Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Für besondere Leistungen einzelner Vorstandsmitglieder kann eine angemessene Entschädigung ausgerichtet werden.

 

Artikel 10: Revisionsstelle

10.1 Die Revisoren (mindestens 2 Personen) sind Mitglieder, die aus der Mitte der Vereinsversammlung oder von aussen kommen können.

10.2 Sie haben folgende Pflichten zu erfüllen:

  • Kontrolle der gesamten wirtschaftlichen Aktivitäten anhand von Belegen, Rechnungen und weiteren Dokumenten.
  • Kontrolle, ob das Vereinsvermögen den Statuten entsprechend verwendet und verwaltet wird.
  • Sie legen der Vereinsversammlung einen Prüf- und Kontrollbericht vor.

 

Artikel 11: Mitgliederbeiträge

11.1 Die Jahresbeiträge werden jährlich entsprechend der Budgetvorlage von der Vereinsversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt. Für das kommende Vereinsjahr gilt:           
500 – Mitgliederbeitrag pro Mitgliedsorganisation.

11.2 Die Mitgliederbeiträge sind jährlich und im Voraus zu entrichten. Sie sind zahlbar innert 30 Tagen nach der Aufnahme. Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

11.3 Mitgliedsorganisationen, welche ihren Beitrag nicht bis spätestens Ende Februar des entsprechenden Kalenderjahres bezahlen, haben in den Abstimmungen (Ausnahme Statutenänderung) kein Stimmrecht.

11.4 Die Vereinsversammlung kann für kleinere Mitgliedsorganisationen auf 4 Jahre befristete Ausnahmeregelungen erlassen (bis heute erlassene Ausnahmeregelungen behalten Ihre Gültigkeit).       
Nach Ablauf der Frist ist durch die betreffende Mitgliedsorganisation ein neuer Antrag zu stellen, der durch die Vereinsversammlung neu geprüft werden muss.

 

Artikel 12: Liquidation

Bei der Auflösung der VIOZ wird ein allfälliges Vermögen einer vom Vorstand bestimmten islamischen Institution zugewendet, die Sitz in der Schweiz hat sowie einerseits gleiche oder ähnliche Ziele verfolgt und anderseits für ihre eigene Rechnungsführung vom Staat die Steuerbefreiung erhalten hat. Eine Verteilung unter die Mitglieder ist ausgeschlossen.

 

Artikel 13: Allgemeines

13.1 Als Vereinsjahr wird bis auf weiteres das Kalenderjahr festgelegt.

13.2 Falls die VIOZ-Statuten in andere Sprachen übersetzt werden, gilt bei Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Versionen immer die deutsche Version.

Die abgeänderten Statuten wurden an der Vereinsversammlung vom 20. März 2022 genehmigt. Sie gelten ab 01. April 2022 und haben keine rückwirkende Geltung.

 

[1]      Um die Lesbarkeit nicht zu beeinträchtigen, wird in den Statuten nur der Begriff “Mitgliedsorganisationen” verwendet. Stets sind somit die Stiftungen, Vereine und / oder ähnliche Zweckorganisationen islamischer Glaubensrichtung im Kanton Zürich gemeint. Alle Mitgliedsorganisationen, die einer anderen Dachorganisation angehören, können auch als einzelne Mitgliedsorganisation in der VIOZ Mitglied werden. Die Mitgliedschaft in anderen Dachorganisationen schliesst die Mitgliedschaft in der VIOZ nicht aus, aber jede einzelne Mitgliedsorganisation muss eine eigene Beitrittserklärung einreichen sowie die Rechte und Pflichten als einzelne Mitgliedsorganisation wahrnehmen.

[2]            Stellt der Vorstand fest, dass Delegierte entgegen den Zielen der VIOZ wirken – sei es gegen die Zielsetzung der VIOZ, ihre Integrität oder die ihrer Vertreter sowie ihrem Ruf oder Ansehen schaden – kann der Vorstand eine solche Delegation durch Mitteilung an seine Mitgliedsorganisation sistieren. Während einer Sistierung ersetzen andere Vertreter der Mitgliedsorganisation den oder die Delegierte(n).
Der Vorstand informiert die Mitgliedsorganisationen und nimmt mit der betroffenen Mitgliedsorganisation Kontakt auf, um eine Lösung zu finden, die abzielt, dass die Sistierung aufgehoben werden kann oder eine andere Person als Delegierte bestimmt wird.

[3]          Der Termin wird an der Vereinsversammlung festgelegt. Fällt der zweitletzte Sonntag im März auf einen Feiertag, so kann er verschoben werden.

[1] Der Unterschied zwischen absolutem und einfachem Mehr liegt darin, dass beim absoluten Mehr, Enthaltungen quasi als Nein zählen, wohingegen beim einfachen Mehr, die Enthaltungen als neutrale Stimmen gezählt werden. So müsste beim absoluten Mehr die Anzahl der Ja-Stimmen mehr als die Summe von Nein-Stimmen und Enthaltungen sein, wohingegen beim einfachen Mehr die Ja-Stimmen bloss die Nein-Stimmen überwiegen müssen.