Am Montag war die VIOZ im Zürcher Kantonsrat vor Ort und hat die Debatte zur Kopftuch-Motion aufmerksam mitverfolgt.
Die Motion wurde mit 87 Ja zu 82 Nein bei 6 Enthaltungen angenommen.
Mit der Abstimmung ist der politische Prozess jedoch noch nicht abgeschlossen. Nun ist der Regierungsrat gefordert, die Umsetzung der Motion zu prüfen und die entsprechenden rechtlichen Grundlagen zu schaffen.
Die VIOZ wird den weiteren politischen Prozess aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Perspektiven muslimischer Frauen und Mädchen berücksichtigt werden und ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet bleibt. Zwang und Unterdrückung von Frauen und Mädchen lehnen wir, wie jede Form von Zwang und Unterdrückung, jederzeit und in jeder Form ab. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Perspektiven und Erfahrungen der betroffenen Menschen in der weiteren Debatte gehört und berücksichtigt werden.
Vor allem für muslimische Lehrpersonen mit Kopftuch wird es wichtig sein, wie die weiteren Schritte ausgestaltet werden. Wir werden den weiteren Prozess aufmerksam verfolgen und uns dort einbringen, wo es um gesellschaftliche Teilhabe und die Interessen muslimischer Menschen im Kanton Zürich geht. Wenn Sie Fragen haben, sich im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung unsicher sind oder sich gerne austauschen möchten, können Sie sich jederzeit an den Tätigkeitsbereich Gesellschaftliche Teilhabe der VIOZ wenden.
Unsere ausführliche Stellungnahme zur Motion finden Sie hier.
Hierzu hat das Online Newsportal Blue News einen Artikel veröffentlicht, auf den wir an dieser Stelle gerne verweisen möchten. Den Artikel findet Ihr unter folgendem Link: Schützt ein Kopftuchverbot Mädchen – oder bewirkt es das Gegenteil?




