Tages-Anzeiger vom 23. April 2020: «Als Leichnam in die islamische Heimat»

“[…] Laut Fids-Sprecher Pascal Gemperli indessen gibt es keine Statistiken über die Rückkehrer nach dem Tod. Die Zahl von 90 Prozent scheine ihm sehr hoch. Sie nehme in der zweiten und dritten Generation zusehends ab. Das sagt auch Muris Begovic, Imam der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ). Den hohen Anteil der Rückkehrer erklärt er auch damit, dass längst nicht alle Schweizer Gemeinden über muslimische Grabfelder verfügten. […]

Rolf Steinmann, Leiter des Stadtzürcher Bestattungs- und Friedhofamts, meint Ja. Die 2004 auch auf Initiative von VIOZ errichteten muslimischen Grabfelder auf dem Friedhof Zürich-Witikon seien ein Erfolg. Bereits seien zwei Grabfelder mit je 160 Gräbern belegt und zwei weitere eingeweiht. Steinmann glaubt, dass diese zunehmend von eingebürgerten Muslimen genutzt würden. Zudem sei auf dem Witiker Grabfeld der Kinderanteil sehr hoch. Erst kürzlich habe die Stadt dort ein Gemeinschaftsgrab für die tot geborenen und ganz kleinen Kinder muslimischer Eltern aus der ganzen Schweiz errichtet. […]”

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Quelle: tagesanzeiger.ch, 23.04.2020
Bildquelle: Screenshot von tagesanzeiger.ch am 23.04.2020