Tages-Anzeiger vom 20. November 2019: «Der Kanton will Imame weiterbilden»

Der Kanton Zürich klärt sein Verhältnis zu nicht anerkannten Religionsgemeinschaften. Im Fokus stehen die Muslime. […] 

Kompetente Ansprechpartner

«Wir müssen denen den Rücken stärken, die an einer guten, verbindlichen Zusammenarbeit mit uns interessiert sind», sagte Fehr.

Und dies will die Regierung in zwei Bereichen in Angriff nehmen, von denen sie sich die grösste Hebelwirkung verspricht: Die Dachverbände stärken und die Betreuungspersonen weiterbilden.
In beiden Bereichen ortet die Studie Handlungsbedarf. So kann die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ), die achtzig Prozent der Moscheen im Kanton vertritt, sich gerade einmal eine mit zwanzig Prozent dotierte Geschäftsstelle leisten. Das reicht nicht aus, um eine präsente und kompetente Ansprechpartnerin für öffentliche und private Stellen zu sein. «Das verursacht bei allen Beteiligten Frustrationen und Missverständnisse», ist Fehr überzeugt. Der Staat müsse hier beim Auf- und Ausbau von geeigneten Strukturen behilflich sein. […]”

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Quelle: tagesanzeiger.ch, 20.11.2019
Bildquelle: Screenshot von tagesanzeiger.ch vom 20.11.2019