Schweiz am Sonntag vom 2. April 2016: «Händedruck spaltet Schweizer Muslime»

In der SRF1 Arena-Sendung vom Freitag 1. April beschwerte sich ein Publikumsgast, dass SchülerInnen gegebenenfalls einer Lehrperson nicht die Hand geben, also sich nicht berühren lassen müssen. Der Publikumsgast insistierte auf seiner Überzeugung, obschon ein eigens erstelltes Rechtsgutachten den rechtsstaatlichen Rahmen im Vorfeld bereits aufzeigte.

Auf die Frage der ‘Schweiz am Sonntag’ betreffend des diesbezüglichen thematischen Hintergrundes erörtert VIOZ-Mediensprecher M. Muhammad Hanel die Zusammenhänge.

“[…] Aus welchen Gründen Oberstufenschüler den Händedruck ablehnen, erklärt M. Muhammad Hanel, Mediensprecher der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ). In einem Blog legt er ausführlich dar, was für das Berührungsverbot spreche: Es gehe um Höflichkeit, um Respekt und auch um «Hochachtung vor der selbstbestimmten Souveränität jedes Individuums». Bezogen auf die Schule ergänzt er: «Diese Regelung der höflichen Zurückhaltung gilt nicht für Kinder (Knaben oder Mädchen), sondern für adoleszente Menschen beiderlei Geschlechts. Also für geschlechtsreife junge Frauen und Männer gleichermassen in Hinblick auf das jeweils andere Geschlecht.» […]”

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Quelle: schweizamsonntag.ch, 02.04.2016