Limmattaler Zeitung vom 23. Oktober 2015: «Vereinigung Islamischer Organisationen: Der lange Weg zur Integration»

Die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich feiert 20-jähriges Bestehen

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der VIOZ fragte die Limmattaler Zeitung nach den Zielsetzungen des Zürcher Dachverbandes und deren Erreichung.
VIOZ-Pressesprecher Muhammad Hanel kommentiert diese im Kontext des heutigen gesellschaftspolitischen Umfelds.

“Knapp 100 000 Menschen bekennen sich im Kanton Zürich zum Islam. Sie bilden nach den Landeskirchen die drittgrösste Religionsgemeinschaft. Und seit 1995 haben sie mit der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (Vioz) einen Dachverband, der sich für ihre Anliegen einsetzt – mit durchzogenem Erfolg: Von ihren schon vor 20 Jahren erklärten drei Hauptzielen – muslimische Grabfelder, öffentlich-rechtliche Anerkennung, eine «stadtwürdige Moschee» in Zürich – hat sie nur das erste teilweise erreicht.
Anlass zur Vioz-Gründung waren Verhandlungen mit der Stadt Zürich über einen muslimischen Friedhof. Die Muslime waren in vielen vorwiegend ethnisch gruppierten Verbänden und Vereinen organisiert. Um voranzukommen, brauchten sie ein gemeinsames Sprachrohr. Ismail Amin und Hasan Hatipoglu schufen mit der Vioz diesen Ansprechpartner. Sie sind heute noch Ehrenpräsidenten des Dachverbands der Zürcher Muslime.
[…] Dennoch lässt es sich die Vioz nicht nehmen, ihr Jubiläum am Samstag mit einem Festakt in Zürich zu feiern.
Dabei sein wird auch Stadtpräsidentin Corine Mauch. Auf Anfrage erklärt sie: «Besonders für den interreligiösen Dialog und für die Integration ist die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Vioz wertvoll.» Und: «Wir wollen die verbindliche und gute Partnerschaft mit der Vioz auch in Zukunft weiterpflegen, genau so, wie wir es auch mit allen anderen Bevölkerungsorganisationen in Zürich tun, denn die muslimische Bevölkerung ist Teil unserer Stadt.»”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

(Quelle: limmattalerzeitung.ch, 23.10.2015)