Landbote vom 12. Juli 2016: «Winterthur – Spannungen in der Moschee halten an»

«Winterthur – Spannungen in der Moschee halten an»

Nachdem über längere Zeit eine verfahrene, angespannte Situation innerhalb des Vereins bestand, sich verschiedene Schlichter zurückzogen und sogar verschiedene Polizeieinsätze stattfanden, mussten Schritte zur raschen Beruhigung und dem Herbeiführen rechtlicher Klarheit eingeleitet werden.
Aus diesem Grund wurde am 22. Mai in der Grüze-Moschee in Winterthur von rund 150 anwesenden Vereinsmitgliedern eine Vorstandswahl abgehalten.  (der Landbote berichtete).
Dadurch kehrte in der Moschee wie erhofft, insbesondere vor dem Ramadan, nach langer Zeit wieder Ruhe ein und man erwartete einen entsprechenden klärenden Gerichtsgang, was nun ebenfalls durch das Urteil des Winterthurer Bezirksgericht erreicht wurde.

Korrigendum zu diesem Artikel Landbote Printausgabe, 14.07.2016 S.4:
(es wurde fälschlicherweise von ‘Wahlbeobachtern’ im formellen Sinn berichtet, dies ist nicht korrekt.
Ein Mitarbeiter der Fachstelle «Brückenbauer» sowie eine VIOZ Vorstandsmitglied wohnten dem Anlass lediglich aufgrund der ausgesprochenen Einladungen bei.)

“Der Streit in der albanischen Grüze-Moschee schwelt seit langem, Junge stellen sich gegen Alte, der Moscheedachverband und selbst die Kantonspolizei treten als Schlichter auf, und für Aussenstehende bleibt vieles undurchsichtig und verworren. […] Diesen Mai beruhigte sich die Lage, nachdem die oppositionelle Gruppe an einer grossen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt hatte. [..] Seit letztem Freitag [8. Juli] liegt ein Urteil des Gerichts vor, das den bisherigen, langjährigen Vorstand im Amt bestätigt. […] Der bisherige Vereinspräsident Djevat Shaini äussert sich gegenüber den Medien nicht. Der Winterthurer Anwalt Peter Rütimann, der den Verein juristisch vertritt, begrüsst den Entscheid des Bezirksgerichts. […] Rütimann hofft auf eine Beruhigung der Lage in der Moschee. «Nun ist die Rechtslage klar, das wird vorerst für eine Beruhigung sorgen.» […] Der SP-Politiker Blerim Bunjaku, der nicht Mitglied des Vereins ist aber bei den Wahlen mitgewirkt hat, bedauert den Entscheid. […]. Er tönt an, dass nun so schnell wie möglich erneut Neuwahlen einberufen werden sollen. Dazu reiche nun offenbar auch der bisherige Vorstand die Hand.”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Quelle: landbote.ch, 12.07.2016