kath.ch vom 24. Februar 2020: «Gemeinsam Freude und Energie getankt»

“«Bewegt hat mich die Offenheit, mit der Menschen ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit über ihren Glauben und die Freude sprachen, die sie daraus schöpfen – auf der Grundlage von Gemeinsamkeiten und gleichzeitig im Bewusstsein der Unterschiede», sagt Katja Joho, Geschäftsführerin der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS. Sie hatte am Sonntag an der Tagung von Muslimen und Christen im Dialoghotel Eckstein in Baar ZG teilgenommen. […]

Hasan Taner Hatipoglu, Ehrenpräsident der Vereinigung Islamischer Organisationen in Zürich VIOZ, wies auf die Erklärung von Abu Dhabi hin, die Papst Franziskus und der Gross-Imam von Kairo, Ahmad Mohammed Al-Tayyeb, im Februar 2019 gemeinsam unterzeichnet hatten: «Grundlage dieses wegweisenden Dokumentes ist die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt.» Leider würden Religionen oft politisch missbraucht. Im Koran stehe jedoch: «Debattiert mit den Schriftbesitzern (Christen und Juden) nur auf die beste Art und Weise.» Dieser Vers werde als ein Gebot zum Dialog verstanden und von einem anderen Vers untermauert: «Die Gläubigen sind Geschwister.» Hasan Hatipoglu führte weiter aus: «Wir Muslime, Juden und Christen gehören zur abrahamitischen Familie. Weil Gott alle Menschen liebt und uns in Verschiedenheit erschaffen hat, möchte er, dass wir uns gegenseitig respektieren, Gemeinsamkeiten entdecken und Vorurteile überwinden. Wenn wir Gott vertrauen, uns von ihm leiten lassen, wenn die Liebe unser Anker ist, können wir Probleme und Sorgen überwinden und so wieder die Freude am Leben finden.»”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Quelle: kath.ch, 24.02.2020
Bildquelle: Screenshot von kath.ch vom 24.02.2020