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Empfehlung des Vorstands zum Umgang mit dem Terrorakt in Neuseeland

An die VIOZ-Mitgliedsorganisationen, deren Imame, Mitglieder und Präsidentinnen und Präsidenten

Auch wenn seit dem Terrorakt in Christchurch in Neuseeland Tage vergangen sind, können wir nur festhalten, dass unser Schmerz und unser Mitgefühl für die Familienangehörige der 50 ermordeten und über 40 verletzten Menschen nicht vergehen. Wie können wir das nicht mitempfinden, wo wir täglich in die Moscheen gehen um den Ort des Friedens, der Geborgenheit und Sicherheit aufzusuchen und dann mitansehen müssen was an so einem Ort geschehen ist. Sind diese Menschen nicht mit der gleichen Absicht in die Moscheen in Christchurch gegangen? Wir nehmen unsere Kinder in die Moschee mit, so wie die Eltern den dreijährigen Muca zum Freitagsgebet in die Moschee mitnahmen. Sein Leben wurde von einem rechtsradikalen, dessen Namen nicht ausgesprochen werden soll, ausgelöscht. Das Lachen des kleinen Muca wird niemand mehr hören.

Wir verachten diesen Terrorakt!

Verehrte Geschwister

Das Beste was wir in diesem Moment tun können, ist alle Betroffene in unsere Gebete einzuschliessen. Deshalb empfehlen wir allen Musliminnen und Muslimen sich an die Hinterbliebenen in Bittgebeten (Duʿā) zu erinnern. Den Imamen und Präsidenten der Zürcher Moscheen empfehlen wir, am kommenden Freitag nach dem Gebet ein Totengebet in Abwesenheit (Salātu-l-ǧanāza gāib) zu organisieren und zu verrichten.

Möge Allah der Erhabene und Allmächtige die Opfer in die Arme Seiner unendlichen Barmherzigkeit aufnehmen, die Schmerzen der Verletzten lindern und die Hinterbliebenen mit Sabr (Geduld) stärken.

VIOZ-Vorstand