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NZZ vom 18. Januar 2017: «Ambitionierte Projekte von Jacqueline Fehr – Die muslimische Notfallseelsorge anders aufgleisen»

„Zu Beginn des jungen Jahres bietet die Justizdirektorin Einblick in zwei brisante Projekte: die Krisenabteilung für suizidgefährdete Häftlinge und der Neuanfang für eine muslimische Notfallseelsorge. […]

Die Justizdirektion hat eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, in der die reformierte und katholische Kirche, die VIOZ sowie die Justizdirektion vertreten sind. Die beiden Kirchen bieten seit 2005 eine gemeinsame Notfallseelsorge an. Vonseiten der Justizdirektion ist die Islamwissenschafterin Deniz Yüksel als Fachfrau mit an Bord. Sie führt im Roten Turm aus, es gehe nun darum, die Voraussetzungen für die islamischen Seelsorger zu definieren; Extremisten und ultrakonservative Auffassungen hätten bei dieser Aufgabe nichts verloren – was diese Voraussetzung betrifft, können die Muslime von den Erfahrungen der Katholiken und der Reformierten bestens profitieren. Yüksel schwebt ein überkonfessionelles, interreligiöses Angebot vor, eine gesamthafte Seelsorge. Noch unklar ist unter anderem die Finanzierung, da die islamischen Vereine nicht zu den anerkannten Religionsgemeinschaften gehören und keine staatliche Unterstützung erhalten. […]“

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Quelle: nzz.ch, 18.01.2017
Bildquelle: Screenshot von nzz.ch vom 18.01.2017