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kath.ch vom 6. November 2017: «Seyran Ates wirbt bei Freidenkern um Unterstützung für liberale Muslime»

Zusammen mit weiteren Gästen wurde auch VIOZ am Samstagnachmittag zum «Denkfest» der Freidenker in Zürich eingeladen. Mit dabei waren auch islam-kritische VertreterInnen, darunter die umstrittene, vom deutschen Staat unterstützte Seyran Ates, die ihr nach zwei berühmten Männern benanntes Berliner Moschee-Projekt vorstellte, welches ebenfalls, wie die Zürcher Moscheen, für Menschen aller Lebensentwürfe offen sein soll. Auch in Bezug zur Vereinbarkeit von Islam und Demokratie vertrat sie die VIOZ Positionen und versuchte “aufzuzeigen, dass der Islam selbstverständlich mit Demokratie vereinbar ist»” und bat um eine lokale Finanzierung ihres Projekts, obschon sie zur Zeit gemäss Deutschen und Österreichischen Medien selbst in der Kritik steht durch Saudische Mittel für ihre Türkeikritik gefördert zu werden.

Die Mehrheit der Muslime lehnt Ihr Modell ab.
Wenn aber jemand seine spirituelle Heimat dort findet, respektiere ich das.
Abduselam Halilovic, VIOZ

“Dass Muslime von dem Projekt nicht einfach begeistert sind, zeigt dann aber auch der weitere Verlauf der Veranstaltung, die die Schweizer Freidenker im Rahmen ihres Denkfestes unter dem Titel «Reformationen des Denkens» organisierten.
«Die Mehrheit der Muslime lehnt Ihr Modell ab», sagt Abduselam Halilovic (25), Mitglied im Vorstand der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (Vioz), beim Podiumsgespräch zu Seyran Ates. Man sehe auf Fotos, dass nur wenige Leute die neue Berliner Moschee besuchten.” […] Es stimme nicht, dass die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee nur wenige Anhänger habe. Tatsache sei vielmehr, dass interessierte Muslime im Moment noch Angst hätten, sich dort zu zeigen. […] Voll des Lobes ist sie über den deutschen Staat. «Ich werde vom deutschen Staat unterstützt, damit ich meine Religion so ausüben kann, wie ich will.»
Halilovic lässt sich nicht von seiner Überzeugung abbringen, dass die liberale Moschee in Berlin nur wenig Rückhalt unter den Muslimen geniesse. Aber: Wenn jemand «seine spirituelle Heimat» dort finde, respektiere er das, sagt der Student und Sohn eines Imams, in versöhnlichem Ton. […]”

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Quelle: kath.ch, 06.11.2017
Bildquelle: Basierend auf Screenshot von kath.ch vom 06.11.2017