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Schweizerische Eidgenossenschaft SEM vom 4. Juli 2016: «Pilotprojekt für muslimische Seelsorge in Bundesasylzentren gestartet»

Medienmitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 4. Juli 2016

“Am 1. Juli 2016 startete im Testbetrieb Zürich ein Pilotprojekt für eine muslimische Seelsorge in den Bundesasylzentren. Es wurde vom Staatssekretariat für Migration (SEM) in enger Zusammenarbeit mit den reformierten und katholischen Landeskirchen und dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) erarbeitet. Für die Umsetzung des Pilotprojektes wurde die muslimische Partnerorganisation Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) bestimmt. Ziel des einjährigen Projekts ist es, zu prüfen, ob die flächendeckende Einführung einer muslimischen Seelsorge in den Bundesasylzentren möglich ist und welchen Nutzen ein solches Angebot hat. Das Projekt wird durch das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft der Universität Freiburg evaluiert.

Während der einjährigen Pilotphase werden drei muslimische Seelsorgende, eine Frau und zwei Männer, durch das SEM im Auftragsverhältnis angestellt und teilen sich ein Stellenpensum von 70 Prozent. Die Bewerberinnen und Bewerber, welche dem SEM von der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) empfohlen wurden, mussten einen von den Schweizer Landeskirchen und dem SEM aufgestellten Kriterienkatalog erfüllen. Der Katalog richtet sich nach den vom Justizvollzug des Kantons Zürich erlassenen Verfahrensbestimmungen für die Zulassung und den Entzug von Gefängnisseelsorgenden. Sowohl die VIOZ als auch die von ihr empfohlenen Einzelpersonen wurden vom Nachrichtendienst des Bundes und SEM-intern geprüft. […]”

Hier finden Sie die ganze Medienmitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) vom 4. Juli 2016.
Ebenfalls publiziert vom EJPD.

Quelle: admin.ch, 04.07.2016
Bildquelle: Screenshot admin.ch 04.07.2016