16. März – sifg: Handreichung für Schulen, Jugendarbeit und Behörden: Wie “ticken” muslimische Jugendliche?

16Mrz2016

Beginn: 09:00 bis: 16:00

Ort: Freie Kath. Schulen Zürich, Schule Kreuzbühl, Kreuzbühlstrasse 16, 8008 Zürich

Kreuzbühlstrasse 16, 8008 Zürich

Ein Anlass des Schweizer Instituts für Gewalteinschätzung (sifg).

Wie "ticken" muslimische Jugendliche?
Chancen und Stolpersteine in der Schweiz
Eine Handreichung für Schulen, Jugendarbeit und Behörden

Lothar Janssen, SIFG und Daniele Lenzo, Leiter der Fachstelle für Gewalt- und Krisenintervention der Stadt Zürich in einem dreiteiligen Gespräch mit Bekim Alimi, Imam aus Wil SG.
Zudem wird Thomas Gerber, Kantonspolizei Zürich den Programmpunkt Polizei und Zusammenarbeit erläutern.

Neben unserem Hauptreferenten Bekim Alimi wirken zudem mit:

  • Muhammed Elezi, 17 Jahre alt und Schüler in einer Weiterbildung; wird von seinen Erfahrungen erzählen und mit Ihnen diskutieren
  • Blerta Kamberi, 21 Jahre, Jusstudentin Universität Zürich, die sich bereits in ihrer Maturarbeit (2013) in Romanform „Ein gutes Leben – mein Roman über eine albanisch-schweizerische Hochzeit“ mit interkulturellen Aspekten des Islams beschäftigt hat. Blerta Kamberi ist im Vorstand der Jugendgruppe Moschee Wil und im Vorstand des albanischen Studierendenvereins an der Universität Zürich. Sie ist Aktivmitglied des muslimischen Studentenvereins der Universität Zürich (MSAZ) und Mitglied der Frauengruppe Moschee Will.
Programminhalte

Erster Teil - Grundlagen und Hintergrund

  • Der Islam - die Bedeutung
  • Der Glaube, Woran Glauben Muslime: Allah, Engel, Schriften, Propheten, Schicksal und das Jenseits
  • Die Religion oder die Ausübung des Islams, die Schahada, das Gebet, die Zekaat (Abgabe), das Fasten und die Hadsch (Wallfahrt)
  • Wie leben Muslime in der Schweiz ? (Integration oder Nichtintegration)
  • In welchen (Parallel) Welten leben die Kinder und Jugendlichen?

Zweiter Teil - Praxis

  • Der Terror des Islamischen Staats (IS), ihre Interpretation des Islams, dessen Schriften und des Dschihads.
  • Die Folgen für die Muslime in der Schweiz / Europa
  • Konsequenzen und Abgrenzung zum Extremismus
  • Macht es junge Menschen empfänglich für das extremistische Gedankengut und welche Gefahr geht von ihnen aus?
  • Was ist die beste Prävention und was bedeutet das für und in unseren Arbeitsfeldern?
  • Was sind „Gos“ und „No Gos“?
  • Was hat sich als sinnvoll herausgestellt, was nicht?

Dritter Teil - Handreichung

  • Was für Erfahrungen machen wir?
  • Eine Auseinandersetzung über Fallen und Stolpersteine und Extreme: Gibt es Tendenzen, die uns eher beunruhigen oder beruhigen?
  • Gibt es gute Modelle?
  • Polizei und Zusammenarbeit
 
Kosten
pro TeilnehmerIn CHF 195.00, Verpflegung CHF 15.00

Broschüre als PDF, klicken Sie bitte hier.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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