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UZH-SYMPOSIUM: „Autopsie und Religion“

Symposium „Autopsie und Religion“ mit Dr. Mahmoud El-Guindi

Am 30. November 2012 veranstaltet das Kompetenzzentrum Medizin–Ethik–Recht Helvetiae (MERH) in Zusammen­arbeit mit dem Departement Pathologie des Uni­versitätsSpitals Zürich, dem Lehrstuhl Frau Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht sowie dem Doktoratsprogramm „Biomedical Ethics and Law“ (PhD „BmEL“) eine Tagung zum Thema „Autopsie und Religion“.

Die Autopsie wird in verschiedenen Glaubensrichtungen als „Verstümmelung“ des Leichnams angesehen. In der Medizinischen Praxis kollidiert die Durchführung einer Autopsie daher in vielen Fällen mit den verschiedensten Religionsanschauungen. Das Auf­klärungs­recht und die Aufklärungspflicht der Behörden hinsichtlich ungeklärter Todes­fälle steht somit dem Recht auf Religionsfreiheit gegenüber.

Referenten aus den Fachdisziplinen Medizin, Rechtswissenschaften, Ethik sowie der 5 Welt­religionen werden beleuchten, wie rechtliche und medizinische Vorschriften und Hand­lungs­weisen unter Einbeziehung der Ethik bei Autopsien an die verschiedenen religiösen Bestimmungen angenähert werden können oder auch anzunähern sind, um eine allfällige Persönlichkeitsverletzung oder eine Störung des Totenfriedens zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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