SRF Kultur vom 30. Mai 2018: «Ausgezeichneter Austausch zwischen Juden und Nicht-Juden»

“Der erste «Dialogpreis Schweizer Juden» geht unter anderem an einen Rabbiner und einen Imam. Denn: Sie reden miteinander, nicht nur übereinander.

Verkehrte Welt: Noch nie war Recherche so einfach wie in Zeiten des Internets. Dennoch gibt es besonders viele Missverständnisse und Vorurteile. «Wir dürfen nicht aufhören, die Aufklärung weiterzuführen», sagte Bundespräsident Alain Berset bei der Verleihung des Dialogpreises in Bern.
Es ist ein neu geschaffener Preis, gestiftet vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG und der Plattform der Liberalen Juden der Schweiz. […]

Wie der Name Dialogpreis suggeriert, wurden Aktionen geehrt, die für ein gelungenes Gespräch zwischen Juden und Nicht-Juden stehen. 
Dass Juden einen Imam auszeichnen, überrascht. Schliesslich ist das Verhältnis zwischen Juden und Muslimen nicht ganz unkompliziert. Auf der einen Seite gibt es eine grosse Solidarität. Denn Juden und Muslime wissen, was es heisst, einer Minderheit anzugehören.
Und bei vielen religiösen Praktiken gibt es Ähnlichkeiten zwischen Juden und Muslimen: etwa bei der Beschneidung oder bei den Speisegesetzen. Manche Muslime kaufen ihr Fleisch in einer koscheren Metzgerei, denn alles, was koscher ist, ist auch halal. […]”

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Quelle: srf.ch, 30.05.2018
Bildquelle: Screenshot von srf.ch vom 30.05.2018