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srf.ch vom 5. Februar 2017: «Religiöse Erziehung – Drei Religionen und wie Eltern sie ihren Kindern vermitteln»

VIOZ Vorstand und Islamwissenschaftlerin Dilek Ucak-Ekinci über die religiöse Erziehung in der Familie. Das Gespräch führte Norbert Bischofberger (SRF Sternstunde Religion).

“[…] SRF: Sie erziehen Ihre Kinder religiös. Wie äussert sich das im Familien-Alltag?
Dilek Ucak Ekinci: Zum Beispiel morgens, wenn wir mit der arabischen Anrufungsformel Basmala («Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes») den Tag beginnen. Und zwar sprechen wir die Formel gleich, wenn wir aufwachen und aus dem Bett aufstehen. Oder beim Essen, wenn wir uns für das Essen mit der arabischen Formel Alhamdulillah («Gott sei Dank») bedanken und die Mahlzeit beenden. Oder mit einem Gebet ins Bett gehen.

Welche Werte vermitteln Sie ihren Kindern?
Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten, da man im Alltag als Eltern nicht so viel über Werte nachdenkt.

Vielmehr vermittelt man sie [Anm: Werte] unbewusst durch das eigene Verhalten.
Aber Respekt, Höflichkeit oder Fairness werden im Alltag schon thematisiert.
(Dilek Ucak-Ekinci)

Wie gehen Sie in der Familie mit Konflikten um?
Sehr unterschiedlich. Manchmal sehr ruhig, manchmal auch laut. Konflikte werden bei uns aber sogar mit der Jüngsten ausdiskutiert. Im schlimmsten Fall mit der Konsequenz, ins Zimmer geschickt zu werden.

«Religion ist Gift für Kinder.» – was sagen Sie den Kritikern religiöser Erziehung?
Diese Aussage irritiert mich, da ich mir wünsche, dass die Religion für meine Kinder eine Quelle für das Vertrauen ins Leben ist. Ich möchte, dass ihr Glauben sie stärkt und sie immer Kraft aus ihm schöpfen können. […]”

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Quelle: srf.ch, 05.02.12017
Bildquelle: Screenshot von srf.ch vom 05.02.2017