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Reuters vom 5. Mai 2017: «Zurich recommends ban on ‚radicalised‘ Koran distribution campaign»

Auf Anfrage von Reuters erklärt die VIOZ ihre Position zur Empfehlung der Zürcher Sicherheitsdirektion an die Gemeinden des Kantons Zürich, künftige Koran-Verteilaktionen von «Lies!» oder ihr nahestehender Organisationen zu unterbinden.

Daraus konnte man entnehmen, dass es sich hierbei gezielt gegen die erwähnte Aktion und deren Exponenten richtet und nicht gegen alle Muslime. Wir gehen davon aus, dass dies keine Nachteile für unsere muslimischen Gemeinden und die Mitgliedsorganisationen der VIOZ mit sich bringt, da sich diese Massnahme nicht gegen sie richtet.
Wir hoffen, dass dies auch entsprechend klar in der Berichterstattung differenziert wird. Wenn sich eine Massnahme auf Einzelpersonen und gezielte Vereine oder Organisationen richtet, dann sollte diese Massnahme nicht veralgemeinert bzw. allgemein „muslimisiert“ werden.

Wir ziehen es im Allgemeinen vor, dass man sich in den Moscheen vor Ort über den Islam informieren kann oder mit deren Mitgliedern einen lokalen Austausch pflegt. Deswegen organisiert die VIOZ zum Beispiel den Tag der offenen Moscheen und führt auf ihrer Webseite einen Veranstaltungskalender.

 
Der Artikel „Muslime erwarten Fingerspitzengefühl bei der Umsetzung“ des Tages-Anzeigers (leider nicht online abrufbar) sowie Reuters haben dies am 5. Mai in ihrer Berichterstattung aufgenommen.
 

The Association of Islamic Organisations in Zurich said it did not expect any negative consequences for the Muslim community, as the measure applied only to a specific campaign.
„We generally prefer individuals to be informed about Islam in mosques or for members to engage in local dialogue,“ the association said in an emailed statement.
(VIOZ, May 5th 2017)

Den ganzen Reuters Artikel finden Sie hier (Englisch)
 
Quelle: reuters.com, 05.05.2017
Bildquelle: Based on Screenshot reuters.com vom 05.05.2017