reformiert.info vom 4. Januar 2018: «Wir brauchen Verbindlichkeit»

“Der Zürcher Regierungsrat legt sieben Leitsätze vor, die das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften bestimmen. […] 
«Zum Umgang mit verfas­sungs­rechtlich nicht anerkannten Religionsgemeinschaften braucht es klare Handlungsgrundlagen.» Zwar kann der Staat nicht mitreden, wer in der Spezialseelsorger oder der Jugendarbeit tätig ist. Doch betont Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP): «Wir brauchen Möglichkeiten für eine verbindlichere Zusammenarbeit.»
Denkbar seien eine Art Leis­tungsaufträge.

Der Regierungsrat will verhindern, dass religiöse Milieus die Rechtsordnung unterlaufen. Die Leitsätze sind für Fehr Basis für die Debatte, welche Auflagen der Staat auch nicht anerkannten Gemeinschaften machen kann, etwa zur Ausbildung der Prediger. Die Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich «begrüsst die angestossene Debatte». Auch die reformierte Kirche reagiert positiv: «Der Regierungsrat würdigt den Beitrag der Religionen zu einem friedlichen, solidarischen Zusammenleben.»”

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Quelle: reformiert.info, 04.01.2018
Bildquelle: Screenshot von reformiert.info vom 04.01.2018