Neuigkeiten

mission 21 vom 14. November 2017: «Religionen gemeinsam für die Umwelt»

“Letzten Sonntag feierte die «Woche der Religionen» 2017 ihren Abschluss.
Am Podiumsanlass diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von fünf Weltreligionen wie Religionsgemeinschaften die Liebe zur Natur fördern und «gemeinsam auf den grünen Zweig kommen» können.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion erläuterten die verschiedenen Religionsgemeinschaften ihre Umweltkonzepte. Für die christliche Organisation «OeKU Kirche und Umwelt» stellte Kurt Zaugg-Ott die aktuelle Themenreihe «Fünf Sinne» und das Umweltzertifikat «Grüner Güggel» vor.

Lejla Begovic präsentierte die Broschüre «Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Islam», die im Auftrag der Vereinigung der islamischen Organisation in Zürich (VIOZ) erarbeitet wurde.

Tharnan Selliah gab eine Einführung, welche ökologischen Prinzipien im Hinduismus enthalten sind. Migmar Raith erklärte die im Buddhismus wichtigen Leitideen, von «Mitwelt» statt von «Umwelt» zu sprechen und wie «universelle Verantwortlichkeit» gelernt wird. Peter Jossi setzte aktuelle ökologische Impulse mit solchen aus der jüdischen Tradition in Beziehung, etwa die sieben noachitischen Prinzipien oder die geradezu revolutionären Regelungen des Sabbatjahrs. […]

Die Podiumsteilnehmenden waren sich darin einig, dass die Schweiz in ökologischer Hinsicht «Entwicklungsland» sei und gemeinsame Projekte wichtige politische Vorarbeit leisten. Angesichts der neuen Konsum-Religion, die in Shopping-Tempeln zelebriert wird, seien neue Initiativen notwendig. Das Interreligiöse Forum Basel versteht den Anlass als Anstoss eines Prozesses, der weiter verfolgt werden soll. […]”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Quelle: mission-21.org, 14.11.2017
Bildquelle: Screenshot von mission-21.org vom 14.11.2017