Luzerner Zeitung vom 1. Juni 2018: «Dialog zwischen Weltreligionen fördert den Respekt»

“Die Schweizer Juden haben erstmals einen Preis vergeben, der Menschen auszeichnet, die sich für den religiösen Dialog und Austausch einsetzen. […]

«Wir wünschen und erhoffen uns, dass die wertvolle Arbeit der ausgezeichneten Persönlichkeiten ein Vorbild für andere Personen wird, die sich schon am unentbehrlichen Dialog beteiligen oder dies in Zukunft tun werden.» Es ist eine klare und erwartungsvolle Ansage, welche die Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) an den interreligiösen Dialog stellt. […] Die vier Preisträger gehören dem jüdischen, christlichen und muslimischen Glauben an. Der evangelische Diakon Maurice Gardiol und der jüdische Vorbeter Eric Ackermann – beide aus der Westschweiz – werden mit dem Preis für ihre interreligiöse Plattform Genf geehrt, mit welcher sie explizit Vielfalt und den Austausch zwischen den Religionen fördern.  […]

Die beiden aus der Deutschschweiz stammenden Preisträger sind Muris Begovic, Sekretär der Vereinigung der Islamischen Organisationen (VIOZ) in Zürich und ehemals stellvertretender Imam der bosnischen Moschee in Schlieren, sowie Noam Hertig, Gemeinderabbiner der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ).
Die beiden jungen Geistlichen setzen sich insbesondere für den Dialog zwischen Juden und Muslimen ein und engagieren sich gemeinsam im Rahmen des jüdisch-muslimischen Begegnungsprojektes «Respect». Nachdem Begovic und Hertig 2014 die erste Dialogveranstaltung der jüdischen und muslimischen Schweizer Dachverbände geleitet haben, gelten sie gemäss Dialogpreis-Komitee als die «offiziellen» geistlichen Träger eines gemeinsamen Dialogprojektes zwischen den Juden und den Muslimen der Schweiz. […]”

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Quelle: luzernerzeitung.ch, 01.06.2018
Bildquelle: Screenshot von luzernerzeitung.ch vom 01.06.2018