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Limmattaler Zeitung vom 26. November 2016: «Scharia-Propaganda im Limmattaler Gefängnis hat kein Nachspiel»

Imam Muris Begovic, Sekretär der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) im Interview mit der Limmattaler Zeitung vom 26.11.2016 betreffend der Organisationsstruktur muslimischer Gefängnisseelsorger.
Ein Gefängnisseelsorger hatte unwissentlich deutschsprachige religiöse Bücher mit nicht zulässigen Inhalten zur Verfügung gestellt, dies wurde jedoch nach der Feststellung des Fehlers umgehend korrigiert.

“[…] Zürcher Imame müssen wie auch Rabbiner und Seelsorger akkreditiert sein, um die Gefängnisse zu besuchen. Für das Gefängnis Limmattal spricht diese Akkreditierung die Direktion der Hauptabteilung Untersuchungsgefängnisse (UGZ). Laut de Silva haben die UGZ und die Hauptabteilung Vollzugseinrichtungen (VEZ) zurzeit etwa drei Imame akkreditiert. […]

Auf Anfrage der Limmattaler Zeitung äussert sich auch Muris Begovic, Sekretär der Vereinigung der islamischen Organisationen Zürich (VIOZ). Die VIOZ ist nicht für die Gefängnis-Imame zuständig, kennt aber einen Teil davon.

«Für uns steht fest, dass ein Bedarf nach klareren Strukturen vorhanden ist. Zurzeit hätten wir aber nicht die Kapazität, um wie die Landeskirchen die Verantwortung für die religiöse Betreuung in den Gefängnissen zu übernehmen. Die VIOZ ist ein ehrenamtlicher Verein», sagt Begovic. «Wir bieten aber Hand, um Strukturen zu schaffen, damit Gefängnis-Imame auch von einer muslimischen Stelle geprüft werden. Für den Aufbau solcher Strukturen setzen wir uns schon länger auf verschiedenen Ebenen ein. Er geschieht aber nicht von heute auf morgen.» […]”

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Quelle: limmattalerzeitung.ch, 26.22.2016
Bildquelle: Screenshot von limmattalerzeitung.ch am 26.22.2016