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kath.ch vom 22. Mai 2017: «Politisches Welttheater in Einsiedeln»

„Das katholische Hilfswerk Kirche in Not feierte in Einsiedeln am Sonntag seinen 70. Geburtstag. An einem prominent besetzten Podium wurde die «Verantwortung der Religionen im Krieg» debattiert. Während Journalist Ulrich Tilgner die Religionen wortgewaltig von der Schuld lossprach, formulierte der Vertreter des Hilfswerks leise ein Nostra Culpa.“

„[…] Optimismus versuchten auch die zwei Podiumsteilnehmer aus Ägypten zu verbreiten, die zur Linken von Moderator Martin Spilker sassen. «Wir leben seit 14 Jahrhunderten in Frieden mit den Muslimen», berichtete lächelnd Bischof Samaan, der der kleinen koptisch-katholischen Minderheit Ägyptens vorsteht und auf dem Podium den ursprünglich vorgesehenen Patriarchen Sako aus dem Irak ersetzte. Angesichts der Bedrohung durch islamistische Terroranschläge stünden heute viele Muslime schützend vor christliche Kirchen.

Der Präsident des Zürcher Muslim-Dachverbands VIOZ, Mahmoud El Guindi, zitierte Ghandi:

«Es gibt mehrere Ziele, für welche ich bereit wäre, zu sterben – aber keine, für welche ich bereit wäre, zu töten.»

Die Fundamentalisten, so die einmütig-interreligiöse Haltung der beiden Ägypter, verstünden den richtigen, den toleranten Islam schlicht falsch. Diese gelte es mit harter Hand zu bekämpfen. […]“

Den ganzen Artikel finden Sie hier.
Ebenfalls über den Anlass berichtete cath.ch im Artikel „Les religions ne sont pas les premières responsables de la guerre“ vom 22. Mai.

Quelle: kath.ch, 22.05.2017
Bildquelle: Screenshot von kath.ch vom 22.05.2017