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Der Landbote vom 1. Dezember 2016: «Import-Imame prägen den lokalen Islam»

Der Landbote stellt die Frage nach den Hintergründen der Imame in den Winterthurer Moscheen und stellt fest, dass man sich auch dort Imame wünscht, die in der Schweiz ausgebildet werden. Im Artikel äussern sich u.a. Dr. Rifa’at Lenzin vom ZIID, Nusret Sulimani, Präsident der Albanischen Moschee in Töss und Önder Günes, SIG-Generalsekretär.

In Winterthur gibt es „[…] sechs Moscheevereine, die beim Dachverband der islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) als Mitglied gelistet sind. Die VIOZ hat jüngst die Mitgliedschaft der An’Nur-Moschee suspendiert, weil deren äthiopischer Imam zum Mord aufgerufen haben soll. Importierte Imame werden deshalb oft als Problem bezeichnet.[…]

Die Herkunft des Imams hängt von der kulturellen Prägung des jeweiligen Moscheevereins ab. In Winterthur lassen sich diese in drei Gruppen einteilen: Albanisch, Türkisch und Arabisch. Die Aufteilung bedeutet nicht, dass kein Austausch über kulturelle Grenzen hinweg stattfindet. Viele praktizierende Muslime verrichten das Gebet in derjenigen Moschee, die gerade am nächsten liegt. Für das Freitagsgebet suchen die meisten aber ein Gebetshaus auf, in dem die anschliessende Predigt in ihrer Muttersprache gehalten wird.  […]“

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Quelle: landbote.ch, 01.12.2016
Bildquelle: Screenshot landbote.ch vom 01.12.2016