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Aargauer Zeitung vom 20. Februar 2017: «Seelsorge – 2015 wurde muslimische Notfallseelsorge gestoppt: Warum Kanton Zürich jetzt einen zweiten Anlauf wagt»

Imam Muris Begovic,  Sekretär der VIOZ und Leiter der muslimischen Notfallseelsorge im Interview mit der Aargauer Zeitung über die geplanten nächsten Schritte im Seelsorgebereich.

“[…] Muris Begovic stimmt Deniz Yüksel zu. Er ist Sekretär der VIOZ und für den Aufbau der Notfallseelsorge zuständig: «Während des Pilotprojekts haben wir eine Infrastruktur aufgebaut, auf die wir nun zurückgreifen können.» Die 30 Absolventen der Ausbildung haben ihren Dienst zwar nie angetreten, dennoch habe man so die personellen Ressourcen erweitern können.

Die Telefonnummer der muslimischen Notfallseelsorge ist nach wie vor in Betrieb, «und das Bedürfnis ist sehr gross», sagt Begovic. Das habe sich seit dem Pilotprojekt nicht geändert. Während der Periode des Aufbaus sei er mehrere Dutzend Male von Hilfesuchenden direkt kontaktiert worden. Meist seien das Muslime ausserhalb der Gemeinschaften, die einen Schicksalsschlag erfahren hatten. Oder es meldeten sich die Polizei, die Blaulichtorganisationen sowie christliche Seelsorger, die die Muslime im Einzelfall beizogen. Auch Lehrer, Lehrbetriebe, Sozialämter und Spitäler hätten ihn angerufen und sich nach den Inhalten und der Umsetzung des Projekts erkundigt, sagt Begovic. […]

Für die VIOZ sei es wichtig, dass sie Personen, die als Seelsorger eingesetzt werden, persönlich kenne, dass diese einen guten Leumund haben und keine Einträge im Strafregister. «Grundsätzlich sollen sie den hohen Standards genügen, welche die Fachorganisationen für die Anerkennung einer professionellen Seelsorge verlangen.» […]”

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Quelle: Aargauerzeitung.ch, 20.02.2017
Bildquelle: Screenshot vonaargauerzeitung.ch vom 20.02.2017