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20. Dezember – UniZH-AOI: «Vortrag: Das Bild Muslimischer Frauen in der Schweizer Öffentlichkeit: Aushandlung kollektiver Identität entlang religiöser Differenzierungen» mit Mirjam Aeschbach

20Dez2017

Raum: RAA E 08, Rämistrasse 59, 8001 Zürich

Beginn: 18:15 bis: 20:00

Ort: Raum: RAA E 08, Rämistrasse 59, 8001 Zürich

Eine Veranstaltung des Asien-Orient-Instituts der Universität Zürich.

Das Bild Muslimischer Frauen in der Schweizer Öffentlichkeit:
Aushandlung kollektiver Identität entlang religiöser Differenzierungen

In Verhandlungen nationaler Zugehörigkeit und kollektiver Identitätskonstruktionen in Europa sind Repräsentationen von muslimischen Frauen von grosser Präsenz. Dabei werden kulturell gedachte Identitätsgruppen einerseits entlang geschlechterbezogenen Differenzierungen im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter bzw. die Unterdrückung von Frauen abgegrenzt, andererseits werden Darstellungen von Frauen gleichzeitig als Symbol sowohl der „eigenen“ als auch der „fremden“ Kultur herangezogen. In dieser Weise fungieren Frauenkörper, und in Europäischen Debatten spezifisch die Körper muslimischer Frauen und ihrer Kleidung, als Verhandlungsflächen, auf welchen Zugehörigkeit und nationale Identität konstruiert werden.

In diesem Beitrag wird der Diskurs um Islam und Zugehörigkeit in der Schweiz anhand spezifischer Bilder muslimischer Frauen in der deutschsprachigen Öffentlichkeit vorgestellt.
Dabei ist das Ziel, Strategien von Ausschluss und Anschluss an kollektive Identitätskategorien entlang religiöser Differenzierungen zu untersuchen.

Mirjam Aeschbach schloss im Januar 2017 das Masterstudium in Religionswissenschaft und Gender Studies an der Universität Zürich ab mit einer Masterarbeit zum Thema „#WhatBritishMuslimsReallyThink: Exploring the Negotiation of Religious and National Identity on Twitter“. Nach diversen Tutoratsstellen und einer Stelle als wissenschaftliche Hilfsassistentin im Jahr 2014, arbeitet Mirjam Aeschbach seit 2015 als wissenschaftliche Projektassistentin an der Professur für Sozialpsychologie und Hochschulforschung (ETHZ D-GESS) und ist seit Januar 2017 als Assistentin am religionswissenschaftlichen Seminar mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung an der Universität Zürich angestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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